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Naturheilkunde

Naturheilkunde in der Zahnmedizin ist ein spannendes Feld, das zunehmend an Bedeutung gewinnt – besonders bei Patienten, die sich sanftere oder ganzheitlichere Behandlungen wünschen. Es werden schulmedizinische Maßnahmen durch naturheilkundliche Verfahren ergänzt und kombiniert. Die Einsatzgebiete sind: Parodontitis (chronische Zahnfleischentzündung), Kiefergelenksbeschwerden (CMD), nach Zahnentfernungen (Wundheilung), Angstpatienten, Begleitung von Amalgam- Entfernungen, Unterstützung bei chronischen Erkrankungen mit Zahnbeteiligung (Störfeldbehandlung). Naturheilkundliche Verfahren ersetzen nicht automatisch eine notwendige zahnärztliche Behandlung – sie können sie aber sehr sinnvoll ergänzen. Wir bieten eine Kombination aus klassischer Zahnmedizin und Naturheilkunde an.

Naturheilkunde umfasst Verfahren, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und die Gesundheit auf ganzheitlicher Ebene fördern. In der Zahnmedizin bedeutet das oft, dass der Fokus nicht nur auf dem Zahn selbst liegt, sondern auf dem gesamten Organismus.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Einsatz von Heilpflanzen bei Entzündungen im Mundraum, z. B. Salbei, Kamille, Myrrhe, Schwarzkümmel oder Nelkenöl bei Zahnfleischentzündungen.

Homöopathie
Globuli zur Unterstützung bei Zahnungsschmerzen, nach Zahnextraktionen oder bei Angst vorm Zahnarzt, Herpes und Aphten, Knochenaufbau

Akupunktur
Zur Schmerzlinderung, bei Würgereiz, Kiefergelenksproblemen oder Zahnbehandlungsangst

Aromatherapie
Ätherische Öle zur Beruhigung, Desinfektion oder Schmerzlinderung.

Schüßler-Salze
Zur Mineralstoffregulation, z. B. begleitend bei Kariesanfälligkeit oder Parodontitis.

Mikronährstofftherapie
Einsatz von Vitaminen und Mineralstoffen zur Unterstützung der Wundheilung und bei Parodontalerkrankungen.

Entgiftung & Ausleitung
Bei Amalgamsanierungen oder zur Reduktion chronischer Belastungen (z. B. mit Chlorella oder Bärlauch).

Hypnose beim Zahnarzt

Hypnose beim Zahnarzt ist eine Methode, um Angst und Schmerzen zu reduzieren, indem man den Patienten in einen tief entspannten, konzentrierten Zustand versetzt. Sie wird vor allem bei Menschen eingesetzt, die unter Zahnarztangst leiden oder besonders empfindlich auf Schmerzen reagieren. Hier sind ein paar wichtige Infos dazu:

Wie funktioniert das?
Der Zahnarzt führt den Patienten in einen Trancezustand. In diesem Zustand ist man sehr fokussiert, nimmt aber äußere Reize wie Schmerz oder Angst deutlich weniger intensiv wahr. Krautig wird mit beruhigenden Bildern, Geschichten oder Atemtechniken gearbeitet.

Vorteile:
-Angstabbau ohne Medikamente
-Weniger oder gar keine Betäubungsmittel notwendig
-Entspanntere Behandlung für Patient und Zahnarzt
-Ideal für Kinder oder Patienten mit starkem Würgereiz

Gibt’s Risiken?
-In der Regel ist Hypnose sicher, da sie von geschultem Personal durchgeführt wird.
-Es funktioniert nicht bei jedem gleich gut – etwa 10-20 % der Menschen sind schwer hypnotisierbar.

Kinderzahnheilkunde

Der Grundstein zum langfristigen Erhalt der Zähne wird schon in der Kindheit im Rahmen der Individualprophylaxe und im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen gelegt. Ab dem ersten Zahn sollten unsere kleinsten Patienten regelmäßig (am besten alle 4 Monate doch spätestens nach 6 Monaten) in unserer Praxis vorstellig werden. So können wir motivieren und schon rechtzeitig erkennen, welche Zähne besser geputzt werden sollten, ohne dass eine Behandlung notwendig wird. Außerdem lernen Ihre Kinder spielerisch, dass ein Zahnarztbesuch auch angenehm sein kann. Wenn doch einmal ein kleines Loch entsteht, geben wir uns die allergrößte Mühe die Behandlung kindgerecht, einfühlsam, minimalinvasiv und zügig durchzuführen. Dabei hilft mir meinen Hypnoseausbildung . Alle Kinder werden für Ihren Mut mit einer kleinen Überraschung belohnt.

Ästhetische Zahnheilkunde

In office Bleaching (Zahnaufhellung in der Praxis in einer Sitzung)

Home-Bleaching (Zahnaufhellung zu Hause mit individuell angepassten Schienen über mehrere Tage oder Wochen)

Durch Konsum verschiedener, stark färbender Genussmittel (z.B. Kaffee, Tee, Wein) werden Ihre Zähne mit der Zeit häufig dunkler und verlieren ihren natürlichen Glanz. Andere Patientinnen und Patienten haben von Natur aus eine dunklere Zahnfarbe. Diese starken Verfärbungen oder angeborenen Farbvariationen lassen sich alleine durch eine professionelle Zahnreinigung oft nicht vollständig behandeln. Es ist dann möglich, die im Zahn eingelagerten Farbpigmente im Rahmen einer Bleaching Behandlung mit Aktivsauerstoff zu beseitigen und Ihnen wieder zu einem strahlenden Lächeln zu verhelfen.

Das Empfinden einer dunkleren Zahnfarbe wird hier seitens der Patientinnen und Patienten sehr individuell eingestuft. Bei Interesse beraten wir Sie gerne über die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Bei mittelgroßen Zahnhartsubstanzdefekten (Löchern), in denen eine Krone noch nicht notwendig ist, jedoch schon zu viel Substanz für eine direkte Füllungstherapie verloren gegangen ist, oder wenn besonderer Wert auf Ästhetik gelegt wird, gibt es die Möglichkeit durch laborgefertigte Einlagefüllungen aus Keramik (oder auch Gold) die Asthetik und Funktion Ihrer Zähne wiederherzustellen. Gerade in Regionen, in denen die Ästhetik besonders im Vordergrund steht, können wir in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern anstelle von direkten Füllungen hoch ästhetische, laborgefertigte und farblich individualisierte Einlagefüllungen anfertigen.

Im Frontzahnbereich können durch sogenannter Veneers (dünne Verblendschalen aus Keramik) kleinere Zahnfehlstellungen kaschiert, Farbveränderungen der Zähne verdeckt und Substanzdefekte ausgeglichen werden, um Ihnen wieder zu einem strahlenden Lächeln zu verhelfen.

CMD Syndrom

Aufbissschienen-Therapie

Verspannung und Kopfschmerz

Kopfschmerzen, Verspannungen im Kopf-Hals-Bereich, häufig durch die Sitzhaltung am Arbeitsplatz oder fehlende Backenzähne induziert und der damit verbundenen Muskelverhärtung und Verkürzung der Kau-und Halsmuskulatur und viele andere Symptome können zu Störungen und Fehl funktionen des Kiefergelenks und der Halswirbel führen. Die meisten Erkrankungen des Kiefergelenks werden unter dem Oberbegriff Craniomandibuläre Dysfunktion oder temporamandibuläre Dysfunktion zusammengefasst. Die Ursachen für die entstehenden Schmerzen reichen von Arhtrose, Bruxismus (Knirschen), Pressen, emotionalem Stress, falschem Biss (falscher Okklusion), Überlastung und Traumata bis hin zu nicht regelrecht hergestelltem Zahnersatz oder suboptimaler erfolgter kieferorthopädischer Behandlung . Nach genauer Diagnostik versuchen wir durch spezielle Aufbissschienen eine Entlastung des Kiefergelenks und einer zusätzlichen Verordnung über manueller Therapie oder Osteopathie eine Beschwerdefreiheit zu erreichen. Außerdem wird in meiner Praxis eine spezielle Therapie mit elektrischen Impulsen, die die Selbstregulation des Körpers anregt, eingesetzt. Diese wird zur Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen angewandt. Das Gerät sendet elektromagnetische Impulse aus, die von den Hautrezeptoren aufgenommen werden, gleichzeitig wird die Reaktion des Körpers gemessen und die Impulse an die jeweilige Körpersituation angepasst, was zur Freisetzung von Endorphinen führt und zu einer Schmerzlinderung, Bioregulation und Funktionsverbesserung sowie Funktionsherstellung. Bei Kiefergelenksproblemen beraten wir Sie gerne individuell in unserer Praxis.

Zahnärztliche Chirurgie

Die Ozontherapie in der Zahnmedizin ist ein modernes naturheilkundliches Verfahren, das aufgrund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung immer häufiger in ganzheitlich orientierten Zahnarztpraxen eingesetzt wird.

Was ist Ozontherapie?

Ozon (03) ist ein dreiatomiges Sauerstoffmolekül mit hoher Reaktivität. In der Medizin wird es in Form eines speziellen medizinischen Ozongemischs (meist Ozon-Sauerstoff-Gemisch) verwendet. Es wirkt stark desinfizierend und fördert die Regeneration von Gewebe.

-Kariesbehandlung
Ozon tötet kariogene Bakterien ab und ermöglicht eine Remineralisierun&

-Parodontitis und Gingivitis
Spülung oder Begasung der Zahnfleischtaschen mit Ozon zur Keimreduktion.
Unterstützt die Heilung von entzündetem Gewebe.

-Wurzelbehandlungen
Ozon wird eingesetzt, um Wurzelkanäle effektiv zu desinfizieren.
Reduziert die Notwendigkeit von Antibiotika.

-Aphten und Herpes
Ozon beschleunigt die Heilung und lindert Schmerzen.

-Nach chirurgischen Eingriffen
Wunddesinfektion nach Extraktionen, Implantationen etc.
Fördert die Heilung, reduziert Schwellung und Schmerzen.

-Desinfektion von Prothesen und Zahnschienen
Keimfreies Tragen wird unterstützt.

Vorteile der Ozontherapie
Schmerzfrei , keine Nebenwirkungen bei korrekter Anwendung
Reduktion von Antibiotikaeinsatz
Starke Keimreduktion
Schnell, effektiv und gut verträglich

Nachteile
Nicht bei allen Kariesformen oder weit fortgeschrittenen Erkrankungen anwendbar

Technische Umsetzung
Zahnärzte nutzen spezielle Ozontherapiegeräte, die medizinisches Ozon erzeugen und gezielt über Sonden oder Applikatoren an die zu behandelnden Stellen bringen.

Ozontherapie

Oft sind chirurgische Eingriffe wie z.B. Entfernung von Weisheitszähnen oder Wurzelresten oder stark frakturierten Zähnen, die Entfernungen von Zysten oder Wurzelspitzenresektionen erforderlich. Durch meine jahrelange chirurgische Erfahrung und die Behandlung von Angstpatienten in Vollnarkose ist es möglich, einen Großteil der notwendigen Eingriffe schonend, einfühlsam und minimalinvasiv in unserer Praxis durchzuführen, ohne Sie an andere Arzte zu überweisen. Dabei wird die Behandlung und Heilung naturheilkundlich unterstützt. Sollte eine Behandlung einmal nicht möglich sein, arbeite ich eng mit Spezialisten und spezialisierten Kliniken zusammen.

Die letzten Zähne der Zahnreihe werden häufig auch als Weisheitszähne bezeichnet. Aufgrund von fehlendem Platz in der Zahnreihe (z.B. im Rahmen von kieferorthopädischen Behandlungen), kariöser Destruktion oder aufgrund von Durchbruchsstörungen kann es notwendig sein, diese Zähne zu entfernen. Bei der Weisheitszahnentfernung handelt es sich um einen klassischen Eingriff des Jugend- und jungen Erwachsenenalters, er kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich sein. Die Entfernung von Weisheitszähnen ist in der Regel in örtlicher Betäubung möglich. Gerne nehmen wir uns die Zeit und besprechen Abläufe und Möglichkeiten in einem persönlichen Gespräch.

Sollte sich nach einer Wurzelkanalbehandlung erneut eine Entzündung an der Wurzelspitze bilden, kann durch eine Wurzelspitzenresektion das entzündete Gewebe zusammen mit einem kleinen Teil der Zahnwurzel entfernt und der Zahn erhalten werden.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Teilprothesen

Wenn eine festsitzende Versorgung aufgrund der Anzahl, der Verteilung oder der Statik von Zähnen nicht mehr möglich ist, gibt es die Möglichkeit die verloren gegangenen Zähne durch Prothesen zu ersetzen. Bei Teilprothesen handelt es sich um Prothesen, die nach endständigem Zahnverlust eingesetzt werden und durch verschiedener Befestigungselemente (Klammern, Teleskope, Geschiebe, Stege ) an den Zähnen oder Implantaten Halt finden. Bei all diesen Prothesen handelt es sich um herausnehmbaren Zahnersatz, was zwar zu einer erleichterten Säuberung führt, aber gleichzeitig oft schwieriger akzeptiert und adaptiert wird. Gerne beraten wir Sie individuell, erläutern Vor- und Nachteile der Versorgungsformen und erstellen ein für Sie passendes Konzept.

Totalprothesen

Kommt es zu einem Verlust aller Zähne eines Kiefers, besteht nur noch die Möglichkeit die Kaufunktion und Ästhetik mittels einer Totalprothesen wieder herzustellen, die dann alle verloren gegangenen Zähne komplett ersetzt. Der Halt der Prothese wird durch die verbliebene Knochenhöhe und Breite vorgegeben bzw. bestimmt. Auch das Alter des Patienten spielt eine entscheidene Rolle über die Akzeptanz des Zahnersatzes. Falls es zu einem ungenügenden Halt der Prothesen kommt, können Implantate für einen besseren Halt sorgen- dabei sind im Unterkiefer 2-4 Implantate und im Oberkiefer 4-6 Implantate notwendig, ebenso muss bei fehlender Knochenhöhe/Breite ein Knochenaufbau erfolgen. Hierbei spielt der Knochenaufbau in der entsprechenden Region einen entscheidenen Erfolg bei der Rehabilitation des Zahnlosen.

Festsitzender Zahnersatz

Bei einer prothetischen Versorgung werden stark beschädigte Zähne in ihrer Funktionsfähigkeit wieder hergestellt oder bereits verloren gegangene Zähne ersetzt. Es wird zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz unterschieden, wobei der festsitzende Zahnersatz als angenehmer empfunden wird, aber gleichzeitig schwieriger zu reinigen ist als herausnehmbarer Zahnersatz, der öfters langsamer toleriert und akzeptiert wird. Zu den festsitzenden Versorgungen gehören Kronen, Brücken, Teilkronen, Veneers und Implantatkronen/-brücken. Als herausnehmbaren Zahnersatz bezeichnet man Prothesen und Teilprothesen mit unterschiedlichen Haltemechanismen (Klammern,Teleskope,Geschiebe) und Gestaltungsformen, verblendet(weiße) und  unverblendet(silbern/golden ).

Sie dienen der Stabilisierung von Zähnen und der Wiederherstellung der Funktion.

Bei großen Defekten der Zahnhartsubstanz ist eine alleinige Füllungstherapie häufig nicht ausreichend. Zum langfristigen Erhalt des Zahnes und seiner Funktionsfähigkeit ist in diesen Fällen die Versorgung mit einer Krone notwendig. Hierzu wird zirkulär um den Zahn herum etwas Substanz abgetragen, um dann im Labor eine passgenaue Schutzhülle herzustellen. Es werden in der modernen Zahnheilkunde auf verschiedene besonders stabile (Metall/Gußkronen) und ästhetische, zahnfarbene Materialien zurückgreifen (Metallkeramik, Zirkonoxid, Keramik). Gerne beraten wir Sie individuell.

Ersatz von fehlenden Zähnen, wobei endständige Pfeilerzähne vorhanden bzw. die Lücke begrenzende Zähne vorhanden sein müssen.

Bei Verlust von einzelnen oder auch mehreren nebeneinander stehenden Zähnen kann die entstehende Lücke auf verschiedenen Wegen geschlossen werden. Bei einer Brücke werden die die Lücke begrenzenden Zähne mit Kronen versorgt und dazwischen ein sogenanntes Brückenglied eingefügt. Dadurch ist ihre Zahnreihe wieder geschlossen und die Kaufunktion hergestellt.

Eine weitere Möglichkeit der Versorgung einer Lücke besteht in der Knocheneinbringung einer künstlichen Zahnwurzel, dem Implantat. Dieses wird nach einer entsprechenden Einheilzeit mit einer Implantatkrone oder einer implantatgetragenen Brücke versorgt. Ein Beschleifen der die Lücke begrenzenden Zähne ist nicht mehr notwendig, was bei gesunden, füllungsfreien Nachbarzähnen einen großen Vorteil darstellt. Sollten die Nachbarzähne bereits mit Füllungen oder Kronen versehen sein, ist der normalen, zahngetragenen Brücke der Vorzug zu geben. Implantate haben eine Lebenszeit je nach Pflege und Gewohnheiten(Rauchen) und stellen bei Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen und schwer wiegender Parodontitiserkrankung eine Kontraindikation dar.

Parodontologie

Regenerative/resektive Paradontaltherapie

Um eigene Zähne möglichst lange zu erhalten, kontrollieren wir grundsätzlich bei der zahnärztlichen Kontrolle auch das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat bestehend aus Zahnfleisch dem Ober-und Unterkieferknochen, den Zahnhaltefasern sowie der Oberfläche der Zahnwurzel. Ziel der Parodontitisbehandlung (Parodontose) ist die Wiederherstellung der Gesundheit des Zahnhalteapparates, die je eher sie erkannt wird, auch einfacher und schneller erfolgreich zu behandeln ist.

Durch das Auflagern von Zahnstein auf Zahn- und Wurzeloberflächen kommt es zunächst zu oberflächlichen Zahnfleischentzündungen, die reversibel und durch eine professionelle Zahnreinigung (ggf. in mehreren Sitzungen) häufig zu beheben oder, bei regelmäßiger, meistens halbjährlicher Reinigung, sogar zu vermeiden sind.

Sollte die Entzündung nicht rechtzeitig behandelt werden, kann die Erkrankung voranschreiten. Es entsteht eine Parodontitis(Parodontose), eine Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Durch weitere Auflagerungen von Zahnstein, auch auf der Wurzeloberfläche und unterhalb des Zahnfleischrandes (Konkremente) und durch die Besiedlung mit schädlichen, den Knochen schädigenden Bakterien, kommt es zu einem Knochenabbau und zur Vergrößerung von Zahnfleischtaschen und damit zur stärkeren Besiedlung in den betroffenen Zahnfleischtaschen. Durch die entstandenen aggressiven Stoffwechselprodukte der Bakterien und den daraus resultierenden Knochenabbau können sich Zähne lockern und schwierig zu reinigende Bereiche entstehen.

Um dies zu vermeiden werden im Rahmen der geschlossenen oder offenen Parodontaltherapie auch tiefsitzende Beläge entfernt und Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt und gekürzt. Im Rahmen der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) wird der Erfolg der Behandlung kontrolliert, um ein langfristig stabiles Ergebnis zu erreichen. Die Mitarbeit des Patienten ist dabei von entscheidener Bedeutung. Rauchen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Schildrüsenüber/unterfunktion manche Herzmedikamente und auch Immunsupressiva begünstigen bzw. beschleunigen die Entstehung der Erkrankung als auch den Verlauf.

Nicht immer ist das alleinige Reinigen von tiefen Zahnfleischtaschen ausreichend, um Ihnen wieder zu einem gesunden Zahnhalteapparat zu verhelfen. Bei einzelnen Zähnen kann es gegebenenfalls notwendig sein, verloren gegangen Knochen wieder aufzubauen oder Ihnen durch einen kleinen chirurgischen Eingriff (Kürzung der Zahnfleischtaschen)die häusliche Reinigung von schwer zugänglichen Bereichen wieder zu ermöglichen.

In der modernen Parodontitistherapie werden hier Knochenersatzmaterialien, Proteine und Membranen eingesetzt, um die Heilung des Knochens zu optimieren und einen Wiederaufbau von Knochen zu ermöglichen. Sprechen Sie uns gerne auf die Möglichkeiten der mikrochirurgischen Parodontaltherapie an. Wir beraten Sie gerne.

Prophylaxe

Häufig ist das alleinige jährliche Entfernen von Zahnstein nicht ausreichend, um langfristig die Gesundheit Ihrer Zähne und des Zahnhalteapparates zu gewährleisten. Studien belegen, daß Patientinnen und Patienten, die regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen weniger anfällig für Erkrankungen(Parodontitis)des Zahnhalteapparates oder dem Verlust eines Zahnes.

Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung werden nicht nur harte Beläge entfernt. Zusätzlich wird die Zahnoberfläche gründlich mit verschiedenen, minimalabrasiven Pasten poliert oder mit Airflow(Pulverstrahlgerät) behandelt, auch tief unter dem Zahnfleisch sitzende Verfärbungen (Konkremente) werden entfernt. Außerdem erhalten Sie individuelle Empfehlungen zur häuslichen Mundhygiene. Dadurch können oberflächliche Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) behandelt oder sogar verhindert werden. Die Kosten für die professionelle Zahnreinigung werden in vielen Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

In der gesetzlichen Krankenkasse versicherte Kinder haben im Alter zwischen sechs und siebzehn Jahren Anspruch auf Leistungen der zahnmedizinischen Individualprophylaxe (IP), die sogenannten IP-
Leistungen. Dabei werden die häuslichen Bemühungen der Eltern um die Mundhygiene ihres Kindesunterstützt, indem sie auf dessen individuelle Besonderheiten eingehen.

Aufgrund der außerordentlich guten zahnärztlichen Aufklärung wurden vielen Eltern bewusst, dass der Zahnpflege ihres Kindes bereits ab dem ersten Milchzahn eine entscheidende Rolle zukommt. Lernen Kinder von Anfang an, dass das Zähneputzen zum täglichen Muss gehört, profitieren hiervon nicht nur die Milchzähne, sondern lebenslänglich der Gesundheitszustand der bleibenden Zähne und des Zahnhalteapparates(Parodont).

Im Rahmen der IP wird ein sogenannter Mundhygienestatus erstellt, wo mittels Färbeflüssigkeit (Plaquerevelatoren) Zahnbeläge für die Kinder sichtbar gemacht werden. So werden die eigenen Mundhygienedefizite besser erkannt und gezielt verbessert, z.B. durch das Nachputzen in der Praxis nach Anfärbung. Der Plaquebefall der Zahnzwischenräume oder der Glattflächen wird mittels geeigneten Index(API) und der Entzündungsgrad des Zahnfleisches (SBI, PBI) dokumentiert, die zur Verlaufskontrolle der Verbesserungsmaßnahmen hilfreich sind.

Ziel der IP-Leistungen ist es, Eltern und Kind den Zustand der Mundgesundheit zu veranschaulichen und dadurch dauerhafte Verhaltensänderungen zu bewirken sowie über Krankheitsursachen und deren Vermeidung und über deren Zusammenhang und der Entstehung zu informieren. Die Mundhygieneberatung orientiert sich am Befund und hinterfragt die individuellen Schwierigkeiten bei der häuslichen Mundhygiene. Die Mundhygieneberatung umfasst auch Erläuterungen zur Basisprophylaxe mit Fluoriden in Zahnpasta und Speisesalz sowie zu erweiterten Fluoridierungsmöglichkeiten bei hohem Kariesrisiko. Auf die praktischen und ggf. spielerischen Demonstrationen der altersgerechten Zahnputztechnik am Modell folgt das selbständige Üben des Kindes unter Begleitung durch die Prophylaxehelferin.

Kindergartenkindern und jungen Schulkindern wird mittels der KAI-Technik (Kauflächen- Außenflächen-Innenflächen) eine systematische Vorgehensweise vermittelt. Mit zunehmenden motorischen und kognitiven Fähigkeiten erhalten die am schwierigsten mit der Bürste erreichbaren Innenflächen mehr Gewichtung (IAK), beherrscht das Kind die flüssige Schreibschrift, kann die modifizierte Bass-Technik angewandt werden, nach dem Durchbruch des ersten bleibenden Backenzahnes, sollten zusätzliche Hilfsmittel wie der Gebrauch von Zahnseide für die
Zahnzwischenräume trainiert werden, um das Entstehen von Zahnzwischenraumkaries zu verhindern.

Weitere Hilfsmittel zur täglichen Mundhygiene sind Zahnzwischraumbürstchen, die bei offenen Zahnzwischenräumen und zur Pflege von festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen Anwendung finden.

Neben der richtigen Mundhygiene und der Basis-Fluoridprophylaxe ist die Ernährungsberatung ein weiteres wichtiges Standbein der Vorsorgemaßnahmen).

Lokale (örtliche) Fluoridierung der Zähne

Über verschiedene Wirkmechanismen an der Zahnsubstanz und im bakteriellen Stoffwechsel wirkt Fluorid schützend gegen Karies. Eine bildet sich eine Calcium-Fluorid-Deckschicht nach Fluoridapplikation auf der Zahnoberfläche aus. Als Depot wirkend gibt sie bei Säureeinwirkung Fluorid an die Zahnoberfläche ab und verringert so deren Säurelöslichkeit und Erweichung. Die regelmäßige Fluoridierung in der zahnärztlichen Praxis stellt somit eine – auch über den abrechnungstechnisch festgelegten Zeitraum von 6 bis 17 Jahren hinaus -sehr sinnvolle Maßnahme dar, um den Karieszuwachs möglichst gering zu halten oder in Kombination mit der häuslichen Prophylaxe im Idealfall ganz zu verhindern.

Auf die trocken gelegten Zähne werden hoch fluoridhaltige Lacke oder Gele aufgetragen. Zusätzlich können Gelees mit Hilfe von Fluoridierungsschienen einwirken.

IP5: Fissurenversiegelung

Die Fissurenversiegelung ist als IP-Leistung an kariesfreien Zahnfissuren der bleibenden großen hinteren Backenzähnen möglich. Sinnvoll kann eine Versiegelung auch an kleinen vorderen Backenzähnen oder tiefen Grübchen der Schneidezähne sein. Hierbei erfolgt keine Versiegelung der bleibenden Zähne im chemischen Sinne, sondern umfasst lediglich das Ausblocken des tief gefurchten Oberflächenreliefs der Backenzähne, um so die Haftung von Speiseresten zu minimieren.

In office Bleaching (Zahnaufhellung in der Praxis in einer Sitzung)

Home-Bleaching (Zahnaufhellung zu Hause mit individuell angepassten Schienen über mehrere Tage oder Wochen)

Durch den Konsum verschiedener Nahrungs-und Genussmittel (z.B. Kaffee, Tee, Wein, Gewürze Nikotin) werden Ihre Zahne mit der Zeit häufig dunkler und verlieren ihren natürlichen Glanz. Andere Patientinnen und Patienten haben von Natur aus oder durch Wurzelbehandlungen eine dunklere Zahnfarbe. Diese starken Verfärbungen oder angeborenen Farbvariationen lassen sich nur durch eine Kombination aus professioneller Zahnreinigung und einem Bleaching behandeln. Es ist dann möglich, die im Zahn eingelagerten Farbpigmente im Rahmen einer Bleaching Behandlung mit Aktivsauerstoff zu beseitigen und Ihnen wieder zu einem strahlenden Lächeln zu verhelfen. Das Empfinden der Zahnfarbe wird seitens Patientinnen und Patienten sehr individuell eingestuft. Bei Interesse beraten wir Sie gerne über die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Um die Gesundheit Ihrer Zähne und des Zahnhalteapparates bis ins hohe Alter zu bewahren, sollten Routinekontrollen in regelmäßigen, nicht zu langen Zeitabständen durchgeführt werden. Alle gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten können diese Vorsorgeuntersuchung zweimal jährlich in Anspruch nehmen. Zusätzlichen werden mindestens einmal jährlich die Kosten für die Entfernung von harten Zahnbelägen (Zahnstein) von der Krankenkasse übernommen.

Zahnerhaltung

Ästhetische Füllungstherapie (Komposite: zahnfarbene Füllungen aus hochabrasiven, modernen Kunststoffen direkt in der Praxis während der Behandlung gefertigt)

Inlays, Teilkronen(Keramik Gold Zirken ) und Veneers (hauchdünne, zahnfarbene Schalen aus Keramik Diese werden von Zahntechnikern anstelle von direkten Füllungen farblich individualisiert angepaßt und als Einlagefüllungen im Labor angefertigt.

Wurzelkanalbehandlungen (manuell/maschinell) werden durch Zahntraumata, große kariöse Läsionen oder parodontale Probleme notwendig. Hierbei kommt es zum Absterben der Zahnnerven, die dann manuell oder maschinell schmerzfrei entfernt werden.

Die Aufrechterhaltung der Zahngesundheit, Ästhetik und Kaufunktion bis ins hohe Alter ist mein Ziel jeder zahnärztlichen Behandlung. Dabei wird der Grundbaustein zum Erhalt der Zähne schon mit der in der Kindheit begonnenden Individivalprophylaxe und der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen gelegt. Falls dennoch Defekte der Zahnhartsubstanz entstehen (Karies,Putzdefekte, Abrasionene Trauma/ Unfall), besteht die Möglichkeit durch minimalinvasive Füllungstherapie oder bei größeren Defekten Keramik/Zirkon-oder Goldinlays oder auch bei sehr großem Substanzverlust Kronen und falls notwendig auch durch eine Wurzelkanalbehandlung, schonend die vollständige Funktion und Schmerzfreiheit von Zähnen wiederherzustellen.